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thekey.to – Mode, ohne schlechtes Gewissen (Teil 2)
Mode kann auch nachhaltig sein. Meine Freundin, mit der ich die Messe besucht habe. Sie beschäftigt sich mit solchen Themen schon aus Berufswegen. Sie ist gelernte Maßschneiderin und designt auch ihre eigene Kleidung und weiß, worum es beim Nähen und Designen von Mode genau geht. Deswegen hat sie sich dem Thema für mich und natürlich speziell für meine Leser noch mal gewidmet. Hier kommt ihr Gastartikel dazu.
Das Wichtigste natürlich zu erst: Was heißt Nachhaltigkeit?
„Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre eigenen Bedürfnisse nicht mehr befriedigen können.“ Ziel einer Nachhaltigen Entwicklung und Was ist zu tun.
Ökologisch: Schutz der Umwelt vor Verschmutzungen:
- Schutz der Luft
- Schutz der Wasserreserven
- Wald- und Bodenschutz
Ökonomisch: Stabile Wirtschaft
- Änderung der Produktionsbedingungen
- Änderung der Konsumgewohnheiten
Sozial: Schutz der Menschen
- Gesundheit
- Arbeitsbedingungen (Gehalt, Rechte, etc.)
- Gerechtigkeit ( arm/reich, Nord/Süd, Frauen/Männer, Generationen)
Labels: Warum sind sie so wichtig ?
- Dient zur Kennzeichnung von Produkten
- Dient zur Orientierung für Kunden
- Für Label gibt es transparente Vergabekriterien
- Label werden von unabhängigen Organisationen/ Unternehmen vergeben und regelmäßig kontrolliert
Was steckt wohl in einem konventionellen 100 % Baumwoll T-Shirt drin ?
- 73 % Baumwolle
- 2 % Polyacryl
- 8% Farbstoffe
- 14 % harnstoff- Formaldehydharz
- 3 % Weichmacher
- 0,3 % optischer Aufheller
Ergebnis: 70 – 90 % der Chemikalien gehen ins Abwasser, der Rest bleibt auf der Faser !
Der Label-Dschungel ist schon ziemlich verwirrend, denn woher soll man wissen, dass dieses oder jenes Label tatsächlich das hält, was es mit dem Siegel verspricht. Damit wir etwas Licht ins Label-Dunnkel bringen, habe ich euch hier einige Labels aufgleistet und zudem kurz zusammengefasst, inwiewit man denen vertrauen schenken kann.
Labels:
IVN zertifiziert NATURTEXTIL
Rubrik: Bekleidung & Schuhe
Produkte: Kleidungsstücke aus Naturfasern (z. B. Baumwolle, Leinen, Seide)
Vergabekriterien: Das Qualitätszeichen IVN zertifiziert NATURTEXTIL kennzeichnet Textilien aus Naturfasern, die nach hohen Standards umweltschonend und sozialverträglich produziert wurden. Die Kriterien umfassen u. a.:
- Baumwolle aus zertifiziert ökologischer Landwirtschaft bzw. aus Umstellung, andere Fasern aus konventioneller Landwirtschaft, aber mit Pestizidrückstandskontrollen,
- Verbot umweltschädlicher Verarbeitungs- und Ausrüstungsmethoden (z. B. Ammoniakbehandlung, Chlorierung von Wolle, optische Aufheller, Antistatika, Parfümierung),
- Verbot bestimmter Substanzen (z. B. Formaldehyd, als krebserregend eingestufte Farbstoffe, schwermetallfreie toxikologisch unbedenkliche Naturfarbstoffe oder synthetische Farbstoffe mit AOX-Gehalt > 10 %, Metallkomplexfarben außer bei Seide),
- Accessoires (z. B. Nutzung naturbelassener, nachwachsender Rohstoffe, allerdings keine bedrohten Hölzer, Chrom- und Nickelfreiheit von Metallen für Schnallen etc., Lackierung auf Wasserbasis bzw. natürliche Lacke und Öle),
- getrennte Lagerung zertifzierter und konventioneller Ware,
- Sozialstandards (z. B. Verbot von Zwangsarbeit, Diskriminierung, Kinderarbeit, Einhaltung geregelter Arbeitszeiten).
Produkte, die höhere Standards erfüllen, können das IVN zertifiziert NATURTEXTIL BEST anstreben.
Setzt derzeit die strengsten ökologischen und sozialen Standards! Sehr empfehlenswert!
IVN zertifiziert NATURTEXTIL BEST
Rubrik: Bekleidung & Schuhe
Produkte: Kleidungsstücke aus Naturfasern (z. B. Baumwolle, Leinen, Seide)
Vergabekriterien:
Das Qualitätszeichen IVN zertifiziert NATURTEXTIL BEST kennzeichnet Textilien aus Naturfasern, die nach höchsten Standards umweltschonend und sozialverträglich produziert wurden. Die Kriterien umfassen u. a.:
- Fasern aus zertifiziert ökologischer Landwirtschaft bzw. aus Umstellung,
- Verbot umweltschädlicher Verarbeitungs- und Ausrüstungsmethoden (z. B. Ammoniakbehandlung, Chlorierung von Wolle, optische Aufheller, Antistatika, Filzfrei),
- Verbot bestimmter Substanzen (z. B. Formaldehyd, als krebserregend eingestufte Farbstoffe, schwermetallfreie toxikologisch unbedenkliche Naturfarbstoffe oder synthetische Farbstoffe mit AOX-Gehalt > 5 %, Metallkomplexfarben),
- Accessoires (z. B. Nutzung naturbelassener, nachwachsender Rohstoffe, allerdings keine bedrohten Hölzer, Chrom- und Nickelfreiheit von Metallen für Schnallen etc., Lackierung auf Wasserbasis bzw. natürliche Lacke und Öle),
- getrennte Lagerung zertifzierter und konventioneller Ware,
- Sozialstandards (z. B. Verbot von Zwangsarbeit, Diskriminierung, Kinderarbeit, Einhaltung geregelter Arbeitszeiten).
Produkte, die z. B. aufgrund von Versorgungsengpässen nicht sämtliche Standards erfüllen können, können das IVN zertifiziert NATURTEXTIL anstreben.
Setzt derzeit die strengsten ökologischen und sozialen Standards! Sehr empfehlenswert!
Europäisches Umweltzeichen (Textilien)
Produkte: Textilbekleidung, Accessoires (z. B. Taschentücher, Kopftücher, Handtaschen, Gürtel) und Heimtextilien aus mind. 90 Gew.-Prozent Textilfasern; Fasern, Garn und Gewebe zur Verwendung der genannten Textilien
Rubrik: Möbel & Inneneinrichtung/(Heim-)Textilien
Vergabekriterien: Das Europäische Umweltzeichen kennzeichnet Textilien, die umweltfreundlich hergestellt wurden und insbesondere die Gewässer weniger verschmutzen als konventionell hergestellte Textilien. Kriterien gelten u. a. in folgenden Bereichen:
- Fasern (z. B. Grenzwerte für Acrylnitril-Emissionen bei Acrylfasern, für Stoffe wie DDT in Baumwolle; keine Verwendung von Bleipigmenten bei Polypropylenfasern),
- Verbot bestimmter Farbstoffe (z. B. krebserzeugende, fruchtschädigende, fortpflanzungsgefährdende, potenziell sensibilisierende Farbstoffe),
- Grenzwerte (z. B. für flüchtige organische Verbindungen bei Druckpasten oder für Formaldehyd),
- Verbot gesundheitsschädlicher Flammhemmstoffe und Hilfschemikalien, ausreichende biologische Abbaubarkeit bzw. Entfernbarkeit durch Abwasserbehandlung von Waschmitteln, Weichmachern und Substanzen zur Verfestigung der Fasern,
- Grenzwert des chemischen Sauerstoffbedarfs der Produktionsabwässer,
- Gebrauchstauglichkeit (z. B. Farbbeständigkeit).
Empfehlenswert!
Textiles Vertrauen nach Oeko-Tex® Standard 100 (Textilien – Bekleidung)
Rubrik: Bekleidung & Schuhe
Produkte: Babyartikel, Bekleidung (z. B. Unterwäsche, Oberbekleidung), Heim- und Haustextilien (z. B. Gardinen, Matratzen, Bettwäsche, Frottierwaren), technische Textilien sowie jeweilige Zubehörteile
Vergabekriterien: Das Zeichen „Textiles Vertrauen – Schadstoffgeprüft nach Oeko-Tex® Standard 100“ kennzeichnet schadstoffgeprüfte Textilien. Wesentliche Anforderungen sind:
- Grenzwerte für gesundheitlich bedenkliche Stoffe (z. B. Formaldehyd, Pestizide bei nativen Fasern, zinnorganische Verbindungen),
- Ausschluss bestimmter Farbstoffe (z. B. als krebserregend oder allergisierend eingestufte oder Farbstoffe mit abspaltbaren Arylaminen),
- Verwendung nur von durch Öko-Tex akzeptierten biologisch aktiven oder flammhemmenden Produkten,
- mind. 3 bzw. 4 (von max. 5) Punkten bei Prüfung auf Speichel-, Schweiß-, Reib- und Wasserechtheit,
- Geruchsprüfung,
- Emissionsgrenzwerte bestimmter leichtflüchtiger Komponenten (z. B. aromatische Kohlenwasserstoffe) (nicht für alle Produkte, aber z. B. Matratzen),
- betriebliche Qualitätssicherung.
Die einzelnen Regelungen orientieren sich an vier Produktklassen gemäß der Intensität des Hautkontakts bei sachgemäßer Produktverwendung. So gelten z. B. für Unterwäsche strengere Grenzwerte als für Mäntel. Eingeschränkt empfehlenswert!
Textiles Vertrauen nach Oeko-Tex® Standard 100plus (Textilien – Bekleidung)
Rubrik: Bekleidung & Schuhe
Produkte: Babyartikel, Bekleidung (z. B. Unterwäsche, Oberbekleidung), Heim- und Haustextilien (z. B. Gardinen, Matratzen, Bettwäsche, Frottierwaren), technische Textilien sowie jeweilige Zubehörteile
Vergabekriterien: Das Zeichen „Textiles Vertrauen – Schadstoffgeprüft nach Oeko-Tex® Standard 100plus“ kennzeichnet schadstoffgeprüfte Textilien, die in umweltbewusst arbeitenden Betrieben hergestellt wurden. Wesentliche Anforderungen sind:
- Produkt ist nach Oeko-Tex® Standard 100 zertifiziert,
- Produkt und Ausgangsmaterial stammen aus zertifizierten Betrieben nach Oeko-Tex® Standard 1000.
- Dabei umfasst der Oeko-Tex® Standard 1000 u. a. Kriterien hinsichtlich:
- Energieeinsatz,
- Lärmemissionen,
- Einsatz von Chemikalien und Technologien (z. B. Ausschluss gesundheitlich oder ökologisch bedenklicher Chemikalien wie krebserregender Farbstoffe oder Pestizide als Transportschutz),
- Qualitäts- und Umweltmanagementsystem,
- Sozialkriterien (z. B. Versammlungsrecht, Verbot von Diskriminierung und Zwangsarbeit),
- Arbeitssicherheit.
Die Unternehmen müssen zudem dem Prüfinstitut jährlich über die Umsetzung der festgelegten sowie über neue Umweltziele und Aktionspläne berichten.
Empfehlenswert!
Global Organic Textile Standard (GOTS)
Rubrik: Bekleidung & Schuhe
Produkte: Kleidung, Textilien
Vergabekriterien: Das Textilsiegel Global Organic Textile Standard (GOTS) wurde vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN) (Deutschland) zusammen mit der Soil Association (SA) (England), der Organic Trade Association (OTA) (USA) und der Japan Organic Cotton Association (JOCA) (Japan) entwickelt. Das Siegel entspricht in seinen Qualitätskriterien dem Kennzeichen IVN-zertifiziertes Naturtextil. Das bedeutet, dass bei Kleidungsstücken aus Naturfasern (z. B. Baumwolle, Leinen, Seide) in der Produktion und entlang der gesamten Produktionskette auf den Einsatz bedenklicher Chemikalien in der Faserverarbeitung und Textilveredelung verzichtet wurde. Auf sämtlichen Stufen der Verarbeitungskette ist gewährleistet, dass ökologische und konventionelle Fasern nicht vermischt und die ökologischen Fasern nicht kontaminiert wurden. Es wurden solche Farbstoffe und Hilfsmittel gewählt, deren toxikologischen und ökologischen Wirkungen geprüft sind und die als unbedenklich eingeschätzt werden. Gebleicht wird nur in Ausnahmefällen, und wenn, dann nicht mit chlorhaltigen Chemikalien, sondern mit Sauerstoff. Ausrüstungen erfolgen in erster Linie auf mechanische, thermische und physikalische Weise und nicht auf chemischem Wege.
Ziel von GOTS ist es, einen kontrollierten Standard für Textilien zu definieren, welcher den gesamten Lebensweg des Produkts von der Herstellung der Ausgangsfasern bis zum Endprodukt unter ökologischen und sozial verantwortlichen Kriterien bewertet. Es gibt zwei Varianten von GOTS:
- Variante 1: „organisch“ (bio) oder „organisch – in Umstellung“. Das Textil muss mindestens oder zu mehr als 95 Prozent aus zertifizierten Fasern aus Bio-Anbau bzw. Anbau in Umstellung auf Bio-Anbau bestehen; es dürfen weniger als maximal 5 Prozent der Fasern aus konventionellem Anbau oder synthetischen Fasern stammen.
- Variante 2: „aus X Prozent bio“ oder „aus X Prozent in Umstellung auf bio“: Hier müssen mindestens oder 70 bis 95 Prozent der Fasern aus zertifiziertem Bio-Anbau bzw. Anbau in Umstellung auf Bio-Anbau im Textil enthalten sein; maximal oder weniger als 30 Prozent der Fasern dürfen aus konventionellem Anbau oder synthetischen Fasern bestehen; der Anteil der synthetischen Fasern darf maximal zehn Prozent betragen (Ausnahmen: bei Socken, Leggings und „Sportswear“ darf ein Anteil von bis zu 25 Prozent synthetischen Fasern erreicht werden).
In jedem Fall sind mindestens 70 Prozent der Fasern aus Bio-Anbau (bzw. in Umstellung auf Bio-Anbau). Vor allem ist genau geregelt, wie die Fasern weiterverarbeitet werden dürfen und welche Stoffe zum Einsatz kommen dürfen. Dadurch ist gewährleistet, dass eine mögliche Schadstoffbelastung im Endprodukt so gering wie möglich ist. Auch soziale Mindeststandards sind Teil des GOTS-Standards und werden überprüft. Empfehlenswert!
Herstellereigene Logos:
- Keine Labels, sondern firmeneigene Logos zur Werbung
- Keine einheitlichen Vergabekriterien
- Manchmal Überprüfung der Einhaltung durch unabhängige Institute
- Ausschließlich betriebsinterne Untersuchungen möglich
- Eingeschränkt empfehlenswert!
Green Cotton
Rubrik: Bekleidung & Schuhe
Produkte: Textilien aus Baumwolle
Vergabekriterien: „Green Cotton“ zeichnet Textilien aus, die umweltfreundlich hergestellt und gesundheitlich unbedenklich sind. Grundlage für die Kennzeichnung sind folgende Kriterien:
- die Baumwolle stammt zu zehn Prozent aus kontrolliert biologischem Anbau,
- es werden keine Entlaubungsmittel eingesetzt,
- die Baumwolle ist handgepflückt und frei von Pestizidrückständen,
- umweltfreundliche Färbeverfahren,
- keine schwermetallhaltigen Farben,
- keine Chlorbleiche,
- keine Kunstharz- oder Formaldehyd-Ausrüstung,
- keine chemische Reinigung,
- Abwässer werden in betriebseigener Kläranlage gereinigt,
- Maßnahmen zur Lärm- und Abfallvermeidung sowie zum Energiesparen werden durchgeführt.
Hautfreundlich, weil schadstoffgeprüft
Rubrik: Bekleidung & Schuhe
Produkte: Textilien
Vergabekriterien: „Hautfreundlich weil schadstoffgeprüft“ ist das hauseigene Öko-Label der Handels- und Dienstleistungsgruppe Otto GmbH & Co KG. Es kennzeichnet schadstoffgeprüfte Textilien aus Natur-, Chemie- und Mischfasern. Die Kennzeichnung basiert u. a. auf folgenden Kriterien:
- Grenzwerte für gesundheitlich bedenkliche Stoffe (z. B. Formaldehyd; Metalle wie Blei und Nickel; Pestizide wie DDT und Heptachlor; Phenole wie Pentchlorphenol; chlororganische Carrier; zinnorganische Verbindungen wie MBT; verbotene Arylamine),
- Grenzwerte für allergisierende Dispersionsfarbstoffe,
- krebserregende Farbstoffe und Pigmente sind nicht nachweisbar,
- Verbot von Biozid-, Flammschutzausrüstung und PVC,
- Verbot gesundheitsgefährdender oder -beeinträchtigender Stoffe,
- Verwendung von durch Öko-Tex akzeptierten biologisch aktiven oder flammhemmenden Produkten,
- mind. 3 bzw. 4 (von max. 5) Punkten bei Prüfung auf Speichel-, Schweiß-, Reib- und Wasserechtheit,
- Geruchsprüfung,
- Emissionsgrenzwerte bestimmter leichtflüchtiger Komponenten, z. B. aromatische Kohlenwasserstoffe, (nicht für alle Produkte, aber z. B. Matratzen),
- betriebliche Qualitätssicherung.
Die einzelnen Kriterien orientieren sich an den drei Kategorien „hautfern“, „hautnah“, „Baby-/Kinderkleidung“, wobei für letztgenannte Produkte bei einigen Kriterien strengere Werte gelten.
PURE WEAR
Rubrik: Bekleidung & Schuhe
Produkte: Textilien aus mind. 50 % Baumwolle
Vergabekriterien: PURE WEAR kennzeichnet schadstoffgeprüfte Textilien mit einem Mindestanteil von 50 Prozent kontrolliert biologisch angebauter Baumwolle. Die Kennzeichnung basiert u. a. auf den folgenden Kriterien:
- Zusammensetzung: mind. 50 Prozent Baumwolle aus zertifiziertem, kontrolliert biologischem Anbau, max. insgesamt 50 Prozent Modal, Lycocell, Elastan, Leinen, Seide, Schurwolle, Viskose,
- Grenzwerte für bestimmte Stoffe (z. B. Formaldehyd; Metalle wie Blei, Nickel; Pestizide wie DDT, Heptachlor; Phenole wie Pentchlorphenol; chlororganische Carrier; zinnorganische Verbindungen wie MBT; verbotene Arylamine),
- Grenzwerte für allergisierende Dispersionsfarbstoffe,
- krebserregende Farbstoffe und Pigmente nicht nachweisbar,
- Verbot von Biozid-, Flammschutzausrüstung und PVC,
- Verbot gesundheitsgefährdender oder -beeinträchtigender Stoffe.
Altkleider: Wohin damit?
- Second Hand Läden oder direkt verschenken
- Rohstoffverwerter
- Abfalldeponien
- Bedürftige Deutsche
- Katastrophenhilfe
- Verkauf
- Exporte (verkauf) nach :- Europa – Afrika – Südamerika – Asien
FairWertung
Rubrik: Bekleidung & Schuhe
Produkte: Altkleider sammelnde Organisationen, Sortierbetriebe und Händler
Vergabekriterien: FairWertung zeichnet Altkleider sammelnde Organisationen, Sortierbetriebe und Händler aus mit transparenten, sozial- und umweltverträglichen Standards in der Sammlung, Sortierung und Verwertung von Altkleidern. Zeichennehmer erfüllen u. a. folgende Kriterien:
- Verbot, den Namen und die Marke der zertifizierten Organisation an Dritte zur Nutzung bei Sammlungen zu überlassen,
- transparente Information über Träger, Zweck und Verwendung der Sammlungen, auch über den Verkauf der Spenden an gewerbliche Textilrecyclingunternehmen,
- ordnungsgemäße Vermarktung und Sortierung, z. B. korrekte Rechnungslegung,
- Vermarktung der nicht selbst verwendeten Sammelware bevorzugt über Vertragsfirmen von FairWertung,
- ordnungsgemäße Verwertung bzw. schadlose Entsorgung der gesammelten Textilien gemäß Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz,
- Dokumentation der Sammelmengen und ihrer Vermarktung.
Quelle: www.label-online.de

























Ich mag dich Blog ist Ihr Thema schön, weiß, wie Sie Ihr Thema Design?
nice blog…
wäre es nicht am “nachhaltigsten” einfach in second hand shops einzukaufen?
Es ist wirklich schade, dass die meisten Menschen darüber überhaupt nicht wissen. Freue mich sehr, dass ich diesen Artikel gelesen haben, werde allen meinen Freunden ihn zeigen. Herzliche Grüße! Melanie
Ich würde deinen Blogeintrag gerne weiterpublizieren wenn das OK ist.
ja, klar darfst du es weiter verlinken. bitte mit Hinweis wohin…
auf meine facebook seite
Nachhaltigkeit ist mittlerweile ein so populistisches Wort, vielen Dank daher dafür hier darüber mal aufzuklären. Ich muss zugeben, einige der Logos kannte ich selber noch garnicht. Schade aber, dass ein Blog der so viele wichtige Informationen enthält nicht mehr weitergeführt wird. Gibt es hier demnächst nochmal neues?
Gruß
Gabi
Sehr ausführlicher Artikel zu einem wichtigen Thema. Gut zu wissen, dass auch die Modebranche umdenkt und an das Klima denkt.
Sehr interessanter Artikel
Dder Artikel ist wirklich lesenswert und sehr interessant geschrieben. Der blog übrigens auch – ich denke ich werde öfter mal reinschauen.
LG
Echt schöner Blog. Komisch, das ich den bisher nicht entdeckt habe. Bei den Logos fehlt noch das von WearFair. Im Oktober gibt es in München auch eine Öko-Messe mit dem Thema grüne Mode und Öko-Produkte. Infos zur Messe findet man unter http://www.fairena-messe.org.
Ich fände es zunächst mal wichtig, dass Kinderarbeit bei der Mode ausbleibt. Das ist meiner Meinung nach immernoch das größte Problem.