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thekey.to – Mode, die begeistert und Spaß macht (Teil 1)

Mode, mit Verstand, hat schon lange nichts mehr mit, Jutetüte und Baumwoll-/Leinen-Look zu tun. Meine Freundin und ich haben uns kürzlich davon selbst überzeugen dürfen. Wenn in meinem Portemonnaie nicht ständig Ebbe herrschen würde, hätte ich mit vollen Tüten von der Messe heim fahren können. Die Hitze hat uns zwar zu schaffen gemacht, es war nämlich 38 Grad im Schatten an dem Samstag, aber davon ließen wir uns nicht abbringen, uns tolle Kleidung und besonders tolle Ideen anzuschauen.

Wir kamen an, Postbahnhof am Ostbahnhof. Gut zu finden. Vor einigen Jahren war auch der Herr Plastinator mal da drin, aber davon war zum Glück nichts mehr zu merken. Wie auch immer. Wir kamen an und merkten sofort, dass eine gute Stimmung herrschte. Es lief laute Musik und Messestände waren aufgestellt – alles sehr familiär und überschaubar. Wir gönnten uns erst mal eine kurze Ruhepause und setzten uns auf viereckige Hocker neben die Promogirls der Zeitschrift Modehaus. Wir haben nett geplaudert und dann ging es weiter.

Jetzt waren alle Stände dran. Jede Modelinie hatte was Besonderes, nicht nur, dass der Nachhaltigkeitscharakter im Vordergrund stand und das Thema dominierte, nein, auch der kreative Umgang mit Mode wurde klar kommuniziert. Ein Kleid, dass aussieht, wie eine ehemalige Männeranzughose,  schon ungewöhnlich, aber doch kreativ und witzig. Oder eine Tragetasche, die wendbar ist, außen Leinen/Baumwolle, innen ein ehemaliges Männerhemd. Die Stoffe waren in Qualität und Variabilität einfach toll. Man fasste sie gerne an. Einige wollte man gar nicht aufhören anzufassen. Geschmeidig und fein, gut gewebt.

Viele lassen im Ausland produzieren, sind Teil von speziellen Nachhaltigkeits- und Ökoprojekten, von denen nicht nur sie als Modeproduzenten profitieren, sondern wohl auch die Angestellten NäherInnen vor Ort, die Mindestlöhne für Ihre Arbeit erhalten. Soziale Verantwortung spielt auch eine wichtige Rolle. Den Produzenten, die im Ausland ihreKleidung nähen lassen, wollen die Wirtschaft unterstützen und nicht ausbeuten. Ihnen ist allen wichtig, sich zu positionieren und zu sagen, “Ausbeutung, nein Danke!”. Wir gehen den Weg, wir zahlen fair und behandeln unsere Mitarbeiter fair, ihnen soll es schließlich auch gut gehen. Diesen Ansatz fand ich wirklich schön…

Hier geht´s weiter, Bilder, Labels und mehr!

Hier gibt es weitere Eindrücke zur Show: http://thekey.to/

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Autor: OkashiQueen | Erstellt: 19.Juli 2010 | Artikel: OkashiQueen | RSS |

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